Erneut erfolgreiche Therapie mit Nabelschnurblut
von Sylvia am 30.01.2009 um 18:25 Uhr
Das Nabelschnurblut eines unverwandten Spenders ist erneut erfolgreich eingesetzt worden, um eine seltene Krebserkrankung mit Stammzellen zu therapieren. Japanische Ärzte transplantierten einer 26-jährigen Patientin mit Mycosis Fungoides – auch bekannt als Wucherflechte – Stammzellen aus Nabelschnurblut. Zuvor waren mehrere Chemotherapien und eine Knochenmarktransplantation erfolglos geblieben. Seitdem sind zwei Jahre vergangen und die junge Frau ist wohlauf. Die Stammzellen aus dem fremden Nabelschnurblut haben nach Ansicht der behandelnden Ärzte sowohl die Krebszellen bekämpft, als auch beim Wiederaufbau des Immunsystems geholfen.