Freude im ”Mops”: Nabelschnurblut rettet Leben
von Sylvia am 19.01.2009 um 18:44 Uhr
Das evangelische Krankenhaus in Hagen (Nordrhein-Westfalen) ist auch unter dem Spitznamen ”Mops” bekannt. Jetzt herrscht in der dortigen Frauenklinik große Freude: Mit Stammzellen aus dem Nabelschnurblut von Hagener Babys konnte drei todkranken Menschen das Leben gerettet werden. Bei zwei US-Bürgern und einem Franzosen stimmten verschiedenste relevante Merkmale mit Nabelschnurblut überein, das im ”Mops” entnommen und internationalen Transplantationszentren zur Verfügung gestellt wurde. Die Entnahme und Einlagerung von Nabelschnurblut ist seit Jahren in dem Hagener Krankenhaus etabliert, weil es unbedenklich ist und damit Leben gerettet werden können. ”Die Blutentnahme bedeutet kein Risiko für Mutter und Kind”, betont der Chefarzt des ”Mops” Dr. Jacek Kociszewski.