Informationssammlung zum Nabelschnurblut
von Sylvia am 15.04.2009 um 16:12 Uhr
Die karitative Stiftung ”Parent’s Guide To Cord Blood Foundation” aus den USA bietet ihren bekannten Internet-Führer rund um das Nabelschnurblut nun auch in deutscher Sprache an. Das Ziel des seit 1998 bestehenden Portals ist es, unvoreingenommene Informationen vor allem für werdende Eltern bereitzustellen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Wahl der Nabelschnurblutbank: So wird eine Liste mit Fragen vorgeschlagen, die man einer privaten Bank stellen sollte, bevor man sich für eine Einlagerung entscheidet. Darüber hinaus ist auf der Website eine Aufzählung öffentlicher und privater Banken auf der ganzen Welt zu finden. Viele weitere Informationen, beispielsweise zur Stammzellforschung oder zu ethischen Fragen, runden das Portal ab. Hier kommen Sie zur Website.
Blick über den Atlantik: Große Nabelschnurblut-Spendensammlung | Nabelschnurblut - Videoportal zur Stammzellthematik
17. Apr 2009
[...] Nabelschnurblut für die Allgemeinheit zu spenden, ist in den USA weit verbreitet – sehr viel mehr, als das bislang in Deutschland der Fall ist. Vor etwas weniger als einem Jahr startete die Stiftung ”Gift of Life Bone Marrow Foundation” eine Aktion, um den Pool an verfügbarem Nabelschnurblut zu vergrößern. Bereits über 1000 Teilnehmerinnen spendeten dabei das Blut aus der Nabelschnur ihrer neugeborenen Babys. Durch derartige Initiativen entstehen in Amerika große öffentliche Nabelschnurblutbanken, auf die Patienten bei Bedarf zurückgreifen können. Die ”Gift of Life”-Stiftung (”Geschenk des Lebens”), um die es im Video geht, ist Nordamerikas jüdische Sammelstelle für Knochenmark und Nabelschnurblut. Sie ist seit zehn Jahren tätig, arbeitet mit verschiedenen Kliniken in den Vereinigten Staaten zusammen und hat über 100.000 potenzielle Stammzellspender in ihrer Kartei. Gerade für Patienten, die keinen passenden Knochenmarkspender finden, kann dabei das Nabelschnurblut nach Aussage der Stiftung eine geeignete Alternative sein. Denn wenn die Merkmale von Spender und Empfänger nicht zusammenpassen, ist dies bei den Stammzellen aus Nabelschnurblut oft weniger tragisch als im Fall von Knochenmark. Bei bestimmten Krankheiten werden explizit fremde und keine eigenen Stammzellen benötigt, so dass große öffentliche Nabelschnurblutbanken wie ”Gift of Life” hier als Quelle dienen können. Außerdem steht das Blut, das die Stiftung in ihren eigenen Einrichtungen einlagert, im Anwendungsfall sofort zur Verfügung und muss nicht wie Knochenmark dem Spender in einer aufwendigen Prozedur entnommen werden. Die technische Seite der Stammzelltransplantation ist das eine – die philosophische Grundlage das andere. Denn als jüdische Stiftung handelt ”Gift of Life” im Geiste eines bekannten Sprichworts, das sich an einen Spruch aus dem Talmud (religiöse Schrift) anlehnt und unter den Anhängern des Judentums sehr verbreitet ist. Es lautet: ”Wer nur ein einziges Leben rettet, rettet die ganze Welt.” [...]
Nabelschnurblut 4 You » Mein Nabelschnurblut liegt sicher auf der Bank!
23. Apr 2009
[...] Poppe aus Heubach hat das Nabelschnurblut ihrer kleinen Tochter Lina Maria aufbewahrt. Da hat die heute Zweijährige gut [...]