Interview über Nabelschnurbluteinlagerung in Slowenien

von am 21.04.2010 um 13:38 Uhr

Auch in Slowenien ist Nabelschnurblut ein ThemaÜber die Möglichkeiten, in Deutschland Nabelschnurblut einlagern zu lassen, wurde an dieser Stelle bereits mehrfach geschrieben. Wie aber sieht es denn in dieser Hinsicht in anderen Ländern aus? Welche strukturellen Gegebenheiten herrschen in diesem Bereich außerhalb von Deutschland vor? Und wie steht es um den Kenntnisstand der Bevölkerung, wenn es um das Thema Nabelschnurblut geht? Und welche Informationsangbote gibt es ? Auf dem Nabelschnurblut-Experten-Portal ist nun ein Interview mit dem geschäftsführenden Vorstandsmitglied der slowenischen Nabelschnurblutbank Izvorna celica d.o.o. Ian Jan veröffentlicht worden, in dem diese und noch zahlreiche andere Fragen gestellt und aus Sicht der Slowenen beantwortet werden.

Im Beitrag erfährt man zum Beispiel, dass es bis 2007 kein Unternehmen in Slowenien gab, das sich mit der Einlagerung von Nabelschnurblut beschäftigt hat. Das heißt nun keineswegs, dass es für die Slowenen keine Möglichkeit gab, Stammzellen aus Nabelschnurblut einlagern zu lassen. Jedoch musste das Nabelschnurblut ins Ausland, hauptsächlich nach Österreich gebracht werden, um dort sich konserviert zu werden. Mit den ersten Nabelschnurblutbanken wuchs auch das öffentliche Interesse und seitdem steigt die Zahl der Einlagerungen stetig, wie Ian Jan im Gespräch erklärt.

Wie in Deutschland ist auch in Slowenien in nahezu jedem Krankenhaus die Entnahme des Nabelschnurblutes möglich. Auch hinsichtlich der Einlagerungsquoten lassen sich Parallelen zwischen den Ländern erkennen. Ian Jan erklärt im Interview: ”In Slowenien ist Gesundheit ein wichtiges Thema. Ein gutes Beispiel dafür ist der Prozentsatz von Eltern, die das Nabelschnurblut ihrer Kinder einlagern lassen, der in etwa auf europäischem Level liegt, aber wahrscheinlich ein wenig höher ist, als der europäische Durchschnitt.” Die Slowenen sind, so das geschäftsführende Vorstandsmitglied bei Izvorna celica, über das Thema Nabelschnurblut sehr gut informiert.

Das Interview gibt darüber hinaus noch Einblick darüber, wie die Bevölkerung in Slowenien über Nabelschnurblut informiert wird und dass es natürlich auch die Möglichkeit der Nabelschnurblutspende bei öffentlichen Nabelschnurblutbanken gibt. Ein spannender Beitrag für jeden, der sich darüber informieren möchte, welchen Stellenwert Nabelschnurblut in Slowenien innehat.

Eine Antwort zu “Interview über Nabelschnurbluteinlagerung in Slowenien”

  1. [...] direkt an Ort und Stelle einbringen und sich auch über weiterführende Möglichkeiten wie die Nabelschnurblut Einlagerung zu [...]

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