Nabelschnurblut: Ein Geburtsmediziner erzÀhlt
Der GynĂ€kologe Prof. Holger Stepan, der die Geburtsklinik der Uni Leipzig leitet, hat bereits viele schwangere Frauen betreut. Dabei hat er schon oft bei Geburten das Nabelschnurblut entnommen. Doch auch als Wissenschaftler interessieren ihn die Stammzellen aus dem Blut. Von seinen Erfahrungen mit der Entnahme erzĂ€hlt Stepan in einem Interview, dessen erster Teil jetzt auf einem Expertenportal im Internet erschienen ist. Darin geht der Arzt auch auf seine medizinischen Forschungen ein. Einen Namen gemacht hat er sich bei der Untersuchung des Bluthochdrucks bei Schwangeren (PrĂ€eklampsie). Auf diesem Gebiet war er wesentlich an der Entwicklung eines FrĂŒhwarnsystems beteiligt, das er im GesprĂ€ch nĂ€her erlĂ€utert. PrĂ€eklampsie ist eine fĂŒr Mutter und Kind gefĂ€hrliche Krankheit, die dazu fĂŒhrt, dass Schwangerschaften frĂŒhzeitig abgebrochen werden mĂŒssen. Durch die FrĂŒherkennung ist es möglich, die werdenden MĂŒtter rechtzeitig zu betreuen, damit sie besser mit dem Problem umgehen können.
Abgesehen von diesem Thema erzĂ€hlt Prof. Stepan davon, wie er bereits als junger KreiĂsaalarzt mit dem Thema Nabelschnurblut in Kontakt gekommen ist. Er hatte 1998 als Erster am Leipziger Krankenhaus eine Entnahme des Blutes vorgenommen, nachdem er – wie mittlerweile alle seine Kollegen am Klinikum – dafĂŒr geschult worden war. âDamals war die Entnahme noch etwas Besonders und Seltenesâ, erinnert sich der Arzt, der inzwischen ĂŒber 600 mal Nabelschnurblut entnommen hat. Klicken Sie hier, um den ersten Teil des Interviews mit Prof. Stepan zu lesen.
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