Nabelschnurblut – eine sinnvolle und wichtige PrĂ€vention
Inwieweit haben der Fortschritt auf dem Gebiet der Nabelschnurblut-Forschung und die erfolgreiche Anwendung von Stammzellen des Nabelschnurbluts in der Medizin Auswirkungen auf Medien, die sich mit Themen rund um Schwangerschaft und Geburt beschĂ€ftigen? Auf einem Expertenportal zum Thema Nabelschnurblut ist nun ein Interview erschienen, dass genau dieser Frage nachgeht. Die Redaktion des Portals sprach hierfĂŒr mit Sven BĂŒttner, einem der Herausgeber von Eltern-infothek.de sowie verantwortlicher Redakteur der Schwangerschafts- und MĂŒtterzeitschriften âWo bekomme ich mein Baby?â, âVMK Vater-Mutter-Kindâ sowie âP wie Papiâ.
Neben Fragen allgemeiner Natur, wie zum Beispiel nach Schwerpunkten der Magazine und Informationen rund um den Arbeitsalltag in der Redaktion, geht es im Interview schlieĂlich um Fragen der Gesundheitsvorsorge und speziell um den Informationsbedarf zum Thema Nabelschnurblut als PrĂ€ventionsmaĂnahme. BĂŒttner betont im GesprĂ€ch die Sonderrolle dieser Thematik, die erst in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen hat: âFĂŒr viele werdende Eltern ist dies ein abstraktes Thema, da es sich mit eventuellen schweren Krankheiten des Ungeborenen in den nĂ€chsten Jahrzehnten beschĂ€ftigt. Und gerade in der Schwangerschaft möchte das junge Paar nicht an lebensbedrohende Krankheiten des Nachwuchses denken. Erst in den letzten Jahren, durch Fortschritte in der Forschung und mit positiven Behandlungserfolgen, ist fĂŒr Eltern das Thema greifbarer geworden.â
Umso wichtiger, so sein Statement, dass man nun verstĂ€rkt ĂŒber Nabelschnurblut informiert. âDer AufklĂ€rungsbedarf ist groĂâ, erklĂ€rt der Herausgeber und Redakteur im Interview. So wissen viele seiner potenziellen Leser kaum etwas ĂŒber Anwendungsbereiche, die einzelnen Schritte von der Entnahme bis zur Einlagerung oder die Kosten dafĂŒr. âFrauenĂ€rzte und die Vorsorgehebammen mĂŒssten mehr eingebunden werden, so dass im Zusammenspiel mit Publikationen unserer Art eine gröĂtmögliche und neutrale AufklĂ€rung erfolgen kann.â
Nabelschnurblut ist eine wichtige PrĂ€ventionsmaĂnahme fĂŒr die Gesundheit des Kindes, beschreibt Sven BĂŒttner die Motivation, ĂŒber diese Thematik aufzuklĂ€ren. Zumal, wie er sagt, viele der werdenden Eltern noch nicht einmal ĂŒber die Möglichkeit einer kostenfreien Spende Bescheid wissen.
Und so verdeutlicht Sven BĂŒttner schlieĂlich im Interview, dass der Informationsbedarf groĂ sei und man den Austausch zu dem Thema noch optimieren könne, damit werdende Eltern die Möglichkeit haben, frĂŒhzeitig und hinreichend alles rund um das Thema Nabelschnurblut zu erfahren, um so die fĂŒr sie richtige Entscheidung treffen zu können.
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