Nabelschnurblut – eine sinnvolle und wichtige Prävention
von Sylvia am 26.02.2010 um 19:14 Uhr
Inwieweit haben der Fortschritt auf dem Gebiet der Nabelschnurblut-Forschung und die erfolgreiche Anwendung von Stammzellen des Nabelschnurbluts in der Medizin Auswirkungen auf Medien, die sich mit Themen rund um Schwangerschaft und Geburt beschäftigen? Auf einem Expertenportal zum Thema Nabelschnurblut ist nun ein Interview erschienen, dass genau dieser Frage nachgeht. Die Redaktion des Portals sprach hierfür mit Sven Büttner, einem der Herausgeber von Eltern-infothek.de sowie verantwortlicher Redakteur der Schwangerschafts- und Mütterzeitschriften ”Wo bekomme ich mein Baby?”, ”VMK Vater-Mutter-Kind” sowie ”P wie Papi”.
Neben Fragen allgemeiner Natur, wie zum Beispiel nach Schwerpunkten der Magazine und Informationen rund um den Arbeitsalltag in der Redaktion, geht es im Interview schließlich um Fragen der Gesundheitsvorsorge und speziell um den Informationsbedarf zum Thema Nabelschnurblut als Präventionsmaßnahme. Büttner betont im Gespräch die Sonderrolle dieser Thematik, die erst in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen hat: ”Für viele werdende Eltern ist dies ein abstraktes Thema, da es sich mit eventuellen schweren Krankheiten des Ungeborenen in den nächsten Jahrzehnten beschäftigt. Und gerade in der Schwangerschaft möchte das junge Paar nicht an lebensbedrohende Krankheiten des Nachwuchses denken. Erst in den letzten Jahren, durch Fortschritte in der Forschung und mit positiven Behandlungserfolgen, ist für Eltern das Thema greifbarer geworden.”
Umso wichtiger, so sein Statement, dass man nun verstärkt über Nabelschnurblut informiert. ”Der Aufklärungsbedarf ist groß”, erklärt der Herausgeber und Redakteur im Interview. So wissen viele seiner potenziellen Leser kaum etwas über Anwendungsbereiche, die einzelnen Schritte von der Entnahme bis zur Einlagerung oder die Kosten dafür. ”Frauenärzte und die Vorsorgehebammen müssten mehr eingebunden werden, so dass im Zusammenspiel mit Publikationen unserer Art eine größtmögliche und neutrale Aufklärung erfolgen kann.”
Nabelschnurblut ist eine wichtige Präventionsmaßnahme für die Gesundheit des Kindes, beschreibt Sven Büttner die Motivation, über diese Thematik aufzuklären. Zumal, wie er sagt, viele der werdenden Eltern noch nicht einmal über die Möglichkeit einer kostenfreien Spende Bescheid wissen.
Und so verdeutlicht Sven Büttner schließlich im Interview, dass der Informationsbedarf groß sei und man den Austausch zu dem Thema noch optimieren könne, damit werdende Eltern die Möglichkeit haben, frühzeitig und hinreichend alles rund um das Thema Nabelschnurblut zu erfahren, um so die für sie richtige Entscheidung treffen zu können.