Nabelschnurblut-Einlagerung: Kooperation mit der Forschung
von Sylvia am 04.12.2008 um 20:03 Uhr
Das Know-how und die technische Ausstattung von Nabelschnurblutbanken kommt jetzt einem Projekt der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) zu Gute. Dort entwickelten Ärzte ein Verfahren, um aus Nabelschnurblut-Stammzellen mitwachsende Herzklappen für Kinder herzustellen. Mit Tissue Engineering wurden aus hämatopoetischen Stammzellen des Nabelschnurblutes voll funktionstüchtige Herzklappen angefertigt. Ein von den Medizinern ebenso entwickeltes Netzwerk an Pränatalmedizinern wird zukünftig werdende Eltern auf die neue Methode aufmerksam machen. So haben sie die Möglichkeit, wenn bei Ihrem Kind schon vor der Geburt ein angeborener Herzfehler festgestellt wurde, das Nabelschnurblut entnehmen zu lassen und bei einer Nabelschnurblutbank aufzubewahren – bis zu dem Zeitpunkt an dem aus Nabelschnurblut eine neue Herzklappe wird. Mehr Informationen erhalten Sie hier.
Bildquelle: Pressestelle der Uniklinik München
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