Nabelschnurblut on tour – 4. Station: Die Vorbereitung

von am 02.01.2009 um 10:27 Uhr

Nabelschnurblut - TransportBevor das Nabelschnurblut in einen ”Dornröschenschlaf” versetzt wird, muss es präpariert werden. Das Gewicht des Nabelschnurblutes entscheidet dabei über die Menge der zugegebenen Kryokonservierungslösung (Gefrierschutzmittel). Auch Proben- und Teströhrchen, Bakterienkulturflaschen und alle notwendigen Dokumente werden hier vorbereitet. Dann wird das Nabelschnurblut für mindestens 30 Minuten in einem Kühlschrank zwischengelagert, auf eine Temperatur von vier Grad Celsius herunter gekühlt und in den Reinraum überführt. Unter völlig aseptischen (keimfreien) Bedingungen, werden hier schließlich Blutproben entnommen, die für die anstehenden Untersuchungen notwendig sind. Anschließend wird das Nabelschnurblut in speziell dafür entwickelte Tiefkühlbeutel gefüllt. Zusätzlich wird die zuvor berechnete Menge an Kryokonservierungslösung zugegeben, die die Stammzellen in ihrem tiefgekühlten Zustand schützt. Der ”Dornröschenschlaf” kann beginnen.

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