Nabelschnurblut on tour – 5. Station: Die Konservierung
von Sylvia am 05.01.2009 um 16:27 Uhr
Im Anschluss an die Präparation im Reinraum gelangt das Nabelschnurblut in den Einfrierraum, in dem die Stammzellpräparate schließlich tief gefroren und gelagert werden. In speziellen Einfriergeräten, so genannten Freezern, wird das Nabelschnurblut zunächst computergesteuert über 70 Minuten auf -145 Grad Celsius herunter gekühlt. Dieser Prozess sorgt dafür, dass die Zellen möglichst schonend konserviert werden und das Gefriermittel die Stammzellen langsam umschließen kann, um diese bestmöglich zu schützen.
Wenn die Temperatur erreicht worden ist, werden die Präparate aus dem Freezer genommen und in die riesigen Lagertanks überführt. Das Nabelschnurblut wird hier in der Gasphase von flüssigem Stickstoff bei einer konstanten Temperatur von unter -196 Grad Celsius gelagert, bis es vielleicht einmal gebraucht wird. Zwei bis vier Wochen später sind dann auch alle Tests am Blut abgeschlossen und die Eltern erhalten ein Zertifikat über die erfolgreiche Einlagerung des Nabelschnurblutes ihres Nachwuchses.
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