Nabelschnurblut on tour – 5. Station: Die Konservierung

Nabelschnurblut - EinfrierraumIm Anschluss an die PrĂ€paration im Reinraum gelangt das Nabelschnurblut in den Einfrierraum, in dem die StammzellprĂ€parate schließlich tief gefroren und gelagert werden. In speziellen EinfriergerĂ€ten, so genannten Freezern, wird das Nabelschnurblut zunĂ€chst computergesteuert ĂŒber 70 Minuten auf -145 Grad Celsius herunter gekĂŒhlt. Dieser Prozess sorgt dafĂŒr, dass die Zellen möglichst schonend konserviert werden und das Gefriermittel die Stammzellen langsam umschließen kann, um diese bestmöglich zu schĂŒtzen.
Wenn die Temperatur erreicht worden ist, werden die PrĂ€parate aus dem Freezer genommen und in die riesigen Lagertanks ĂŒberfĂŒhrt. Das Nabelschnurblut wird hier in der Gasphase von flĂŒssigem Stickstoff bei einer konstanten Temperatur von unter -196 Grad Celsius gelagert, bis es vielleicht einmal gebraucht wird. Zwei bis vier Wochen spĂ€ter sind dann auch alle Tests am Blut abgeschlossen und die Eltern erhalten ein Zertifikat ĂŒber die erfolgreiche Einlagerung des Nabelschnurblutes ihres Nachwuchses.

Kommentare

2 Kommentare zu “Nabelschnurblut on tour – 5. Station: Die Konservierung”

  1. Corporate Publishing Lounge » “Mausgraues Nabelschnurblut”» Hrg. 4iMEDIA Corporate Publishing » Agentur, Verlag & Redaktion » Kundenmagazine, Geschäftsberichte, Kundenzeitschriften am Januar 12th, 2009 11:35

    [...] herum experimentieren. Doch alles in allem findet man Informationen rund um das Thema Nabelschnurblut und darf selbst entscheiden, wie man zu dem Thema [...]

  2. Nabelschnurblut 4 You » ”Ich musste alles möglich machen, um meinen Kindern helfen zu können” am MĂ€rz 6th, 2009 17:07

    [...] angewendet werden. Die Stammzellapherese, also das Absammeln der im eigenen Blut enthaltenen Stammzellen, und die Krebstherapie mit Eigenblut haben inzwischen ihren Platz in der Onkologie gefunden. [...]

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