Nabelschnurblut on tour: Von der Entnahme bis zur Konservierung

von am 17.12.2008 um 11:23 Uhr

Neun Monate haben sich werdende Eltern auf den Tag der Geburt vorbereitet: Das Kinderzimmer ist eingerichtet, der Maxi Cosi wartet auf den Nachwuchs, die Kliniktasche ist gepackt und natürlich steht auch das Entnahmeset für das Nabelschnurblut bereit. Doch wie kommt die Box eigentlich von A nach B, was passiert nach der Entnahme damit und wie läuft das bei einer Nabelschnurblutbank ab?

Nabelschnurblut - Transportbox1.Station: Die Entnahme
Die Hebamme hat gerade erst die Nabelschnur durchtrennt, schon beginnt die Entnahme des Nabelschnurblutes. Ein spezieller Blutbeutel, der eigens für die Nabelschnurblutentnahme und dessen Transport entwickelt wurde, ist neben allen anderen notwendigen Gerätschaften im Entnahmepaket enthalten, das die Eltern zur Geburt mit ins Krankenhaus genommen haben. Eine Lösung im Beutel gewährleistet, dass das Nabelschnurblut während des Transports nicht gerinnt und mit Nährstoffen versorgt wird. Während die überglückliche aber erschöpfte Mutter zum ersten Mal ihr Baby im Arm hält, verpackt das Krankenhauspersonal den gefüllten Blutbeutel – zwischen Gelkissen gelagert – in eine Styroporbox. Somit wird das Nabelschnurblut vor Temperaturschwankungen und Umwelteinflüssen geschützt und selbst über mehrere Stunden bleibt die Temperatur konstant bei den geforderten 18 bis 26 Grad Celsius. Auch mechanische Einflüsse können der Box nichts anhaben, die Hülle aus Gelkissen und Styropor sichert das wertvolle Gut. Und so wie Mutter und Kind den Kreißsaal verlassen, steht auch die Nabelschnurblutbox zur Abholung durch einen Kurier bereit.

Eine Antwort zu “Nabelschnurblut on tour: Von der Entnahme bis zur Konservierung”

  1. [...] der Leiter der Abteilung für Geburtsmedizin an der Uniklinik Leipzig nun die Abläufe der Entnahme von Nabelschnurblut bei der Geburt, spricht über die Entwicklungen der letzten Jahre auf diesem Gebiet und nimmt [...]

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