Nabelschnurblut: Stärkere Aufklärung gefragt
von Sylvia am 27.02.2009 um 18:07 Uhr
”Eine nachhaltige, langjährige, intensive Fortführung der Informationsvermittlung und Aufklärung sowohl der werdenden Eltern als auch aller in der Geburtsvorbereitung involvierten Fachkräfte ist dringend von nöten”, erklärt Erhard Hackler, Geschäftsführer des Bundesverbandes für Gesundheitsinformationen und Verbraucherschutz e.V. (BGV). Der Experte betrachtet dieses Zusammenspiel als Fundament, um noch mehr Menschen darüber aufzuklären, wie wichtig die Einlagerung von Nabelschnurblut für medizinische Therapien ist. Denn zum jetzigen Zeitpunkt wird bei etwa 97 Prozent aller Geburten die Nabelschnur ungenutzt entsorgt. Gerade deswegen muss noch mehr in die Aufklärung investiert werden, so der Experte. Geeignete Instrumente sind für Erhard Hackler zum einen eine mediale Vermittlung von Forschungserfolgen. Zum anderen müsste gerade die Unterstützung durch Politik und Krankenversicherungen ausgebaut werden. Interessierte Eltern können sich mit Hilfe des Ratgebers ”Stammzellen – Hoffnung aus der Nabelschnur” informieren, den man direkt bei dem BGV kostenfrei anfordern kann.
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