Nabelschnurblut: Therapie bei Hirnschäden
Erstmalig wurde ein neuseeländisches Mädchen mit ihrem eigenen Nabelschnurblut behandelt. Von Geburt an leidet Maia Friedlander an einem durch Sauerstoffmangel verursachten Gehirnschaden, der ihr Kommunikation, Nahrungsaufnahme und Balance erschwerte. Deshalb stufen Mediziner ihre Entwicklung als zurĂźckblieben ein. Weil Ărzte in Neuseeland dem Kind nicht helfen konnten, entschieden sich ihre Eltern fĂźr eine Behandlung in Durham, North Carolina. Im Duke Hospital transplantierte ihr Dr. Joanne Kurtzberg das eigene Nabelschnurblut. Die Therapie mit dem wertvollen Blut wurde nach Angaben der Ărztin schon an einer Vielzahl von Patienten angewendet. Nach dem Eingriff hat Maria auĂerordentliche Fortschritte gemacht und verhält sich entsprechend ihrem Alter.
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