Nabelschnurblutbanken sichern wertvolles Zellmaterial
Stammzellen aus Nabelschnurblut haben Eigenschaften, die sie für Medizin und Forschung besonders interessant machen. Dazu gehört, dass sie die jüngsten adulten Stammzellen sind und deshalb ein ähnliches Entwicklungspotenzial haben wie embryonale Stammzellen. Im Gegensatz zu Letzteren sind Nabelschnurblutzellen jedoch ethisch unbelastet. Wissenschaftler greifen deshalb gern auf diese zurück, um an ihnen zu forschen. Material können sie beispielsweise von Nabelschnurblutbanken beziehen, sie bewahren Blut- beziehungsweise Zellproben entweder für den privaten oder kommerziellen Gebrauch auf. Ein – vergleichbares Prinzip verfolgen auch Biobanken. Deren Ziel ist es, Gewebe- und Körperflüssigkeiten zu sammeln, um sie zu analysieren und daraus Schlüsse darüber zu ziehen, wie Krankheiten entstehen. Derartige Sammelstationen für biologisches Material werden aufgrund der zu erwartenen Daten zukünftig vom Gesundheitsforschungsrat und damit auch vom Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt. Mehr zum Thema Biobanken erfahren Sie hier.
Bildquelle: Christina Bieber – www.pixelio.de
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[...] Denzels Mutter Maria hatte gleich drei gute Gründe, das Nabelschnurblut bei der Geburt ihrer Tochter aufzubewahren. Denn es soll nicht nur Laura im Falle eines Falles [...]