Nabelschnurblut und Knochenmark – Aufruf zur Spende

von am 20.02.2009 um 15:40 Uhr

Immer wieder steht es in den Printmedien – aktuell in der Sächsischen Zeitung, dass Stammzellspender gesucht werden, um einem Leukämiepatienten zu helfen. Zur Behandlung der Erkrankung muss das kranke Blut zerstört und neue Stammzellen – beispielsweise aus Nabelschnurblut oder Knochenmark – transplantiert werden. Daneben werden gleichzeitig Typisierungsaktionen angekündigt, bei denen das Blut der Menschen auf seine Eignung zur Heilung des Erkrankten untersucht werden soll. Neben der vorrangigen Aufgabe, einem Menschen das Leben zu retten, haben solche Aktionen den positiven Nebeneffekt, dass der Pool an potenziellen Stammzellspendern an sich wächst – da jeder Bürger mit seinem Einverständnis automatisch in einem zentralen Register aufgenommen wird. Als Verbreitungsmedien für derartige Aktionen dienen aber längst nicht mehr nur lokale Medien, vielmehr wird auf Internetcommunitys, wie ”Facebook” oder ”meinVZ”, zurückgegriffen. Selbst das Videoportal ”sevenload.com” wird genutzt. Dort gibt es beispielsweise einen Beitrag über die kleine Victoria aus Kroatien, in dem sogar Experten, wie die Leiterin des Knochenmark- und Stammzellspender Registers, Dr. Marlena Robin-Winn, und der Arzt Prof. Karl Welte zu Wort kommen. Hier können Sie sich das Video anschauen.

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