Nabelschnurblut: Verein zur Förderung der Zelltherapie

nabelschnurblut-imhofDie im Nabelschnurblut enthaltenen Stammzellen spielen für die Stammzelltherapie eine wesentliche Rolle. Dieser Therapieansatz etabliert sich zusehends und stellt immer mehr eine Alternative zu tradierten Behandlungsmethoden dar. So wurde im März des vergangenen Jahres in Wien ein gemeinnütziger Verein zur Förderung der Zelltherapie gegründet. Diese Vereinigung hat sich zwei Ziele zur Aufgabe gestellt. Zum einen will sie die Forschung auf dem Gebiet der Zelltherapie fördern, um auf diese Weise Krebserkrankungen besser behandeln zu können. Zum anderen strebt der Verein an, weitere Fortschritte innerhalb dieses Feldes zu erreichen und die Fortbildung bei den Ärzten auf diesem Gebiet voranzutreiben.

Vorsitzender des Vereins zur Förderung der Zelltherapie in Österreich ist Dr. med. Martin H. Imhof. Der zweifache Vater ist seit dem 1. Juli 2007 als Oberarzt und Geburtsmediziner am Landesklinikum Weinviertel Korneuburg tätig. Zu seinen hervorzuhebenden Leistungen gehört, dass er die Abnahme von Stammzellen aus dem Nabelschnurblut in Österreich etabliert hat. In einem Interview auf einem Experten-Portal spricht der gebürtige Wiener und Experte für Nabelschnurblut darüber, wie ihn die Zelltherapie schon in den Anfängen seiner Karriere als Mediziner begleitet hat und welche Fortschritte seit jener Zeit auf diesem Gebiet gemacht wurden.

Besonders interessant ist die Passage, in der Dr. Imhof über die potenziellen Möglichkeiten von eingelagertem Nabelschnurblut spricht. Hier unterscheidet er zwischen onkologischen und nicht-onkologischen Erkrankungen und in welchen Fällen die Zelltherapie zum Einsatz kommen kann. Nicht minder spannend sind zudem seine Ausführungen über die Potenziale, die im Nabelschnurblut verborgen sind. Zudem bezieht der Mediziner Position zu den kritischen Stimmen, die mit dem Aufkommen der privaten Einlagerung zunächst aufgekommen sind und erklärt, dass die negativen Sichtweisen zum Thema Nabelschnurblut auf den schlechten Informationsstand einiger Kollegen zurückzuführen ist.

In den kommenden Jahren wird Dr. Imhof und der Verein zur Förderung der Zelltherapie die Forschung auf diesem Gebiet in Österreich weiter vorantreiben. Wenn Sie mehr über seine Ansichten zum Thema Nabelschnurblut erfahren wollen, finden sie hier den ersten Teil seines Interviews.

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