Nachwuchspreis für Therapien mit Nabelschnurblut

von am 07.05.2010 um 14:30 Uhr

nkr-dnsb-logo-screenshot-ohne-schattenDie Erforschung der Potenziale von Stammzellen aus Nabelschnurblut ist aus heutiger Sicht längst noch nicht erschöpft. Stammzellen aus Nabelschnurblut kommen derzeit zum Beispiel für die Behandlung von Leukämie zum Einsatz. Für die Therapie vieler Erkrankungen dieser Art gewinnt Nabelschnurblut weltweit immer mehr an Bedeutung. Klinische wie experimentelle Studien belegen nun aber, dass die Stammzellen aus Nabelschnurblut aufgrund ihrer Beschaffenheit durchaus das Potenzial haben, bei weiteren schweren Erkrankungen wie zum Beispiel des Herzkreislaufs- oder des Nervensystems eingesetzt zu werden.

Mit dem Ziel, das therapeutische Spektrum zu erweitern, fördern das Norddeutsche Knochenmark- und Stammzellspender-Register (NKR) und die Deutsche Nabelschnurblutbank (DNSB) Nachwuchsforscher, die sich auf diesem Gebiet engagieren. Gemeinsam mit der privaten Nabelschnurblutbank Vita 34 als Preisstifter sollen die jungen Wissenschaftler, die sich mit der Etablierung, Erforschung und Weiterentwicklung von Therapien und Therapieansätzen mit Stammzellen aus Nabelschnurblut beschäftigen, gefördert werden. Teilnehmen können angefangen vom forschenden Studenten bis hin zum Postdoc, all´ jene, die ihren Forschungsschwerpunkt in Deutschland und in den Fachbereichen Medizin, Biologie oder in verwandten Disziplinen haben. Zudem ist Bedingung, dass das Abstract nach dem 1. Januar 2009 veröffentlicht worden beziehungsweise die Veröffentlichung vorgesehen ist.

Der Nachwuchs-Forschungspreis, der in diesem Jahr zum ersten Mal ausgeschrieben wurde, ist mit einem Preisgeld von 2.500 Euro dotiert. Bis zum 31. Juli 2010 haben die Nachwuchsforscher die Gelegenheit, ihre wissenschaftlichen Arbeiten beim Fromm&Fromm-Verlag in elektronischer Form als PDF einzureichen. Die Preisverleihung wird am ”Tag des Blutstammzellspenders” in den Räumlichkeiten des NKR in Hannover verliehen. Zudem erfolgt die Veröffentlichung des Gewinners in der September-Ausgabe von ”ProPraxis Gynäkologie”.

[Bildquelle: www.nkr-mhh.de]

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