Spende-Option am Universitätsklinikum in Leipzig

von am 18.02.2009 um 19:48 Uhr

Nabelschnurblut in der Leipziger VolkszeitungHolger Stepan, Leiter der Abteilung Geburtsmedizin am Uniklinikum in Leipzig, freut sich, seinen Schwangeren nun auch die Nabelschnurblut-Spende anbieten zu können. Zuvor war nur die Einlagerung bei einer privaten Nabelschnurblutbank möglich, die jedoch gleichzeitig einen Tarif mit Spende-Option anbot. Das heißt, dass Eltern das Nabelschnurblut vorrangig für ihr eigenes Kind einlagern, es aber bei Bedarf für die Öffentlichkeit freigeben können. In diesem Fall bekommen sie ihr Geld zurück. Die neue Kooperation mit dem Norddeutschen Knochenmark- und Stammzellspender Register (NKR) macht nun jedoch auch eine völlig kostenfreie Spende möglich. Nach Angaben der lokalen Zeitung nimmt das Krankenhaus in Leipzig damit eine Vorreiterrolle in den neuen Bundesländern ein.

Bildquelle: Leipziger Volkszeitung vom 17. Februar 2009

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