Symbiose von Wissenschaftszweigen auf der WRM
von Sylvia am 26.05.2009 um 17:31 Uhr
Innerhalb der Biomedizin ist die Regenerative Medizin ein noch relativ neuer Teilbereich. Immer größer werden die Einsatzmöglichkeiten und die Umsetzung in der klinischen Praxis nimmt immer konkretere Züge an. In dem Feld der Regenerativen Medizin nimmt Nabelschnurblut zunehmend eine gewichtige Rolle ein, da sich mit dieser Methode die notwendigen Stammzellen auf vergleichsweise einfache und unkomplizierte Art und Weise gewinnen lassen. Die Entwicklung innerhalb dieses Feldes geht rasant vonstatten. Um sich über die Fortschritte und Entwicklungen der Regenerative Medizin zu informieren, werden sich vom 29. bis 31. Oktober 2009 international renommierte Experten, hochkarätige Wissenschaftler und Kliniker im Congress Center Leipzig zur ersten Weltkonferenz der Regenerativen Medizin (WRM) einfinden. Auf der Veranstaltung, die vom Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie organisiert wird, erfahren die Teilnehmer die neusten Erkenntnisse über Stammzellen und Gewebetechnik. Daneben ist die Konferenz Plattform für die Wissenschaftler, um sich über regenerative Themen, Immunologie-Signalisierung und technologische Entwicklungen wie zum Beispiel Bioreaktoren auszutauschen.
Um die Fortschritte der regenerativen Medizin weiter voranzutreiben, haben, wie in vielen Bereichen der Medizin, Human- und Veterinärmedizin eine Symbiose geschlossen. Im Rahmen der Weltkonferenz organisiert das internationale Veterinary Stem Cell Consortium (VSCC) die 1. Internationale Konferenz für Veterinärmedizinische Stammzellforschung unter dem Titel “Stammzelltherapien – Schritte zur klinischen Anwendung”. Über 200 Wissenschaftler der Veterinärmedizin werden in Leipzig erwartet. Bereits jetzt haben hochkarätige Experten unter anderem aus den USA, Großbritannien und den Niederlanden ihr Kommen zugesagt. Auf diese Weise können die Teilnehmer einen fachübergreifenden Überblick über die Fortschritte innerhalb der Regenerativen Medizin gewinnen und alles über die neusten Methoden der Zelltherapie oder auch in puncto Nabelschnurblut erfahren.
Eines der Themen in Leipzig werden die rechtlichen Aspekte und Rahmenbedingungen der regenerativen Forschung sein. Auf der Konferenz wird mit Bernard Siegel, Direktor des Genetics Policy Institute (Wellington, Florida, USA), ein international renommierter Experte vor Ort sein. Insgesamt werden über 1.200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus aller Welt erwartet.
Nabelschnurblut 4 You » Nabelschnurblut als Vorsorge für den Notfall
12. Jun 2009
[...] würde ihnen auf jeden Fall empfehlen, es einzulagern. Wenn man das Nabelschnurblut nicht für das eigene Kind aufbewahren kann oder möchte, dann ist es meiner Meinung nach sinnvoll, [...]