Vollständige Übereinstimmung bei Nabelschnurblut nicht nötig
von Sylvia am 26.01.2009 um 18:34 Uhr
Der Geschäftsführer von ”Aktion Knochenmarkspende Bayern”, Dr. Hans Knabe, sieht eindeutige Vorteile für Nabelschnurblut in der Transplantationsmedizin: Im Interview mit dem bayrischen Radiosender ”Unser Radio Online” erklärte der Mediziner, dass bei der Therapie mit Blutstammzellen aus Knochenmark alle Gewebemerkmale zusammenpassen müssen. Ansonsten kommt es zu Komplikationen durch schwere Abwehrreaktionen. Bei Nabelschnurblut hingegen genügen 40 bis 50 Prozent Übereinstimmung aus – ein riesiger Vorteil in der Stammzellanwendung. Deshalb hat der Mediziner zu Nabelschnurblut eine deutliche Vision vor Augen: ”In drei bis vier Jahren kann jedem erwachsenen Patienten eine Transplantation mit einem oder zwei Nabelschnurblut-Präparaten angeboten werden.” Das ganze Statement des Mediziners finden Sie hier.
Bildquelle: www.pixelio.de – Fotograf: S.Hofschlaeger
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